„Die Verdauungsorgane des Menschen sind wie das Wurzelwerk der Pflanzen“

Dr. Franz Xaver Mayer (1876 -1965)

 

Im menschlichen Darm leben Billionen verschiedenster Bakterien aus ca. 400 verschiedenen Bakterienarten zusammen und bilden die sogenannte Darmflora. Diese Darmflora lebt in einer gesunden Symbiose mit uns Menschen zusammen. Ist diese Symbiose gestört kommt es zu Erkrankungen des gesamten Organismus.

Eine nützliche Symbiose

  • Die gesunde Darmflora bildet ein Barriere gegen krankhafte Erreger so das diese sich nicht ansiedeln können

 

  • Sie aktivieren und trainieren über das darmspezifische Immunsystem und die ganze Körperabwehr (ca. 80 % des Immunsystems werden vom Darm aus gesteuert)

 

  • Gallensalze, Hormone und andere Stoffe werden „recycelt“ und wieder in den Körperkreislauf eingefügt

 

  • Sie ermöglicht das gesunde Zusammenspiel von Leber, Galle und Pankreas sowie Dünn- und Dickdarm

 

  • Sie ermöglichen eine gesunde Nährstoffaufnahme und Entgiftung über den Darm

 

  • Sie verhindern das Eindringen von entzündlichen Stoffen in den Körperkreislauf

 

  • Sie produzieren sehr wichtige Stoffe die wir dann aufnehmen, z.B. Vitamin K, Vitamin B2, Vitamin B12, Folsäure und Biotin

Bewährte vor allem naturheilkundliche Anwendungen sind

  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Akne, Ekzeme

 

  • Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

 

  • Endogene Leberbelastung mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Mundgeruch

 

  • Immunschwäche mit immer wieder auftretenden Infekten

 

  • Pilzerkrankungen

 

  • Zur Begleitung von medikamentösen Behandlungen mit Antibiotika, Chemotherapeutika oder Strahlentherapie, Immunsuppressiva

 

  • Verdauungsstörungen wie Krämpfe, Schmerzen, Verstopfung, Durchfall

 

  • chronische Leistungsschwäche

 

  • Darmentzündungen wie Morbus Chron, Colitis ulcerosa

 

  • Nach Operationen im Magen-Darm Bereich

 

Störungen in der Besiedlung des Darms können, wie vor allem die Naturheilkunde betont, chronische Erkrankungen begünstigen oder sogar verursachen.


Störung der Symbiose durch:


  • Infektionen des Darmtraktes (Bakterien, Viren, Protozoen,…) welche zu einer massiven Beeinträchtigung der Darm-Flora führt
  • Chronischen psychischen Stress / Belastungssituationen
  • Falsche Ernährung über lange Zeit oder kurz und heftig (3tage Hochzeitsfest mit Alkohol, Zucker und Fett)
  • Medikamente wie Antibiotika, Kortison, Hormone und Schmerzmittel
  • Umweltschadstoffe wie Quecksilber, Blei, Kadmium (Rauchen) oder Lösungsmittel
  • Störungen der Verdauungsdrüsen wie Leber, Galle, Magen und Pankreas

 

Daher stellt die Kontrolle und gegebenenfalls Wiederherstellung der Darmflora aus meiner Sicht eine Basisbehandlung aller chronischen Erkrankungen dar.

 

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Auch die Schulmedizin kennt die Darmsanierung, wendet sie aber im Vergleich zur Naturheilkunde nur sehr selten an. Oft, wenn praktisch das Kind bereits mit dem Bade verschüttet wurde, beispielsweise nach einer hochdosierten Antibiotikatherapie, die die natürliche Darmflora zerstört hat. Manches von dem, was die Naturheilkunde der Darmsanierung zurechnet, ist noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht, da bewegen wir uns auf dem Boden der Beobachtungen und logischen Hypothesen, aber unser gefestigtes Wissen nimmt zu.


Für weitere Fragen und Antworten stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. (siehe Kontakt)