Die Eigenblutbehandlung ist eine unspezifische Reiztherapie oder Umstimmungstherapie und gehört zur Naturheilkunde.

Wichtig: Eigenblut = Patientenblut

Eigenblut aus der Vene zur Re-Injektion

Die Grundlage dieser Methode geht auf die künstliche Erzeugung eines Hämatoms zurück. Dabei sind die Auswirkungen lokal konzentriert, wirken sich aber auch auf den ganzen Organismus aus.

 

Einige lokale Wirkungen aus naturheilkundlicher Sicht:

 

  • Steigerung der Stoffwechselaktivität
  • Verbesserter lymphatischer Abfluss
  • Steigerung der Durchblutung
  • Anregung des Immunsystems

 

Einige systemische Wirkungen, ebenfalls aus naturheilkundlicher Sichtweise:

 

  • Verbesserung des Allgemeinbefinden (Depression, Leistungstief,…)
  • Entzündungshemmung
  • Verbesserter Schlaf, Appetit, Lebensmut
  • Schmerzreduktion
  • Verbessertes Ansprechen auf Medikamente und damit Reduzierung derselben (z.B. Schmerzmittel)
  • Hormonelle Regulierung

 

DAS sind vor allem empirische Beobachtungen, weniger Ergebnisse systematischer Studien.

 

Je nach Beschwerdebild und Patient wird die entsprechende Methode individuell angepasst.

 

Mögliche Beschwerden bei denen die Eigenblutbehandlung zur Anwendung kommt sind:

 

  • rheumatischer Formenkreis
  • Asthma
  • Hauterkrankungen
  • chronische Schmerzzustände und Erkrankungen
  • Reduzierung stark wirkender Arzneimittel
  • Depressive Zustände
  • Hormonelle Schwankungen (Klimakterium)
  • Regulierung des Immunsystems
  • Arthrosen und Wirbelsäulenveränderungen
  • Organerkrankungen, etc.

 

Die Eigenbluttherapie gehört zu den etablierten Verfahren der Naturheilkunde. Von der evidenzbasierten Medizin wird sie zumeist abgelehnt, obwohl sich die Kenntnisse der immunologischen Wirkungen mehren. Die Wirkung und Wirksamkeit der Eigenbluttherapie wurde bisher noch nicht ausreichend naturwissenschaftlich belegt.


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